Anleitung
Von der BWA des Steuerberaters zur fertigen Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung. Fünf Schritte; nur der dritte und vierte brauchen Ihre Entscheidungen.
1. Mandant anlegen
Auf der Startseite Namen eintragen, fertig. Ein Mandant kann auch von selbst entstehen, wenn Sie eine BWA hochladen — der Name kommt dann aus dem Dokument und lässt sich später ändern.
Unter Stammdaten gehören außerdem die Anschrift, die auf den Plan-GuV-Seiten steht, und die beiden Logos für den Kopf jedes Blattes.
2. BWA-Dateien hochladen
Eine Datei je Jahr, als PDF, so wie der Steuerberater sie liefert. Mehrere auf einmal gehen auch. Am meisten enthält der Wertenachweis zur Jahresübersicht, weil er die einzelnen Konten führt; eine Jahresübersicht reicht ebenfalls, kann aber Zeilen nicht trennen, die aus derselben Position stammen — die Anwendung sagt das hinterher.
Ein Jahr, das schon gespeichert ist, wird vollständig ersetzt. Eine ältere Auswertung kann eine neuere nicht überschreiben: Zwei BWAs desselben Zeitraums unterscheiden sich, sobald abgeschlossen wurde, und welche die jüngere ist, sieht man den Zahlen nicht an.
Für die Umsatzrelation sind vier Jahre gut — sie zeichnet daraus die Saisonkurve, aus der die noch nicht gebuchten Monate hervorgehen.
3. Anfangsbestände
Keine BWA enthält ein Bestandskonto. Debitoren, Kreditoren, Banksaldo und Darlehensstand kommen aus der Summen- und Saldenliste desselben Jahres — DATEV legt sie meist in dieselbe PDF-Datei wie die Auswertung.
Unter Planwerte hochladen; die Anwendung zeigt, welcher Wert aus welchem Konto stammt, und Sie bestätigen oder ändern ihn. Gelesen werden nur diese Bestandskonten — die Kunden- und Lieferantenkonten der Liste bleiben außen vor.
Die Kontokorrentkreditzusage steht in keiner Buchhaltung — sie ist eine Zusage der Bank und wird von Hand eingetragen. Ohne sie bleibt die Zeile disponibel ohne Aussage.
4. Planjahre
Die Mappe führt drei Planjahre. Das erste hat noch eine BWA, die beiden danach nicht — sie folgen aus drei Zahlen je Jahr:
- Geplanter Jahresumsatz — Ihre unternehmerische Aussage; die Monate verteilt die Saisonkurve.
- Personalkosten in % vom Umsatz.
- Wareneinsatz in % vom Umsatz.
Alle übrigen Kostenzeilen übernimmt das Jahr vom Vorjahr, Monat für Monat. Wo Sie es anders wollen, tragen Sie den Wert einfach in die Mappe ein — die Zeile ist ein Vorschlag, kein Beton.
Vorschläge aus der Historie auf der Planwerte-Seite rechnet die Quoten aus den gespeicherten Jahren aus und schreibt daneben, woraus. Ein Wert, den Sie schon gepflegt haben, wird nie überschrieben.
Aus einem anderen Jahr übernehmen trägt die Prämissen eines Jahres in ein anderes — der schnellste Weg, 2027 und 2028 anzulegen.
5. Mappe herunterladen
Auf der Mandantenseite das erste Planjahr wählen und herunterladen. Sie bekommen acht Blätter: Umsatzrelation, Vortragsjahr, drei Planjahre und je eine Plan-GuV dazu. Jedes Blatt druckt auf eine A4-Seite.
In der Mappe sind umrandete Zellen Eingaben und die feiner gerasterten gerechnet. Was Sie in eine gerechnete Zelle schreiben, ersetzt die Formel — das ist gewollt, etwa wenn ein Monat abgelaufen ist und der Ist-Wert an die Stelle der Planung tritt.
Was die Anwendung nicht tut
- Sie erfindet nichts. Eine Zeile, die kein Dokument führt, bleibt leer statt null zu werden — eine fehlende Zahl ist keine gebuchte Null.
- Sie speichert keine hochgeladene Datei. Die PDF wird gelesen und gelöscht, auch wenn der Import abgelehnt wird. Gespeichert werden die Zahlen, nicht das Dokument.
- Sie merkt sich keine Pfade. Im Protokoll stehen nur Methode, Status und Dauer — kein Mandantenname.
Wenn etwas fehlt
Jede Ansicht sagt, was sie nicht hat: welche Jahre nicht gespeichert sind, welche Werte nicht gepflegt, welche Zeilen ein Dokument nicht trennen konnte. Das ist kein Fehler, sondern der ehrliche Zustand — eine leere Zelle in der Mappe hat immer eine benannte Ursache.